Vorwort
In ihrem Lied „Niemals geht man so ganz“ besingt Trude Herr meine Beweggründe für dies Seite auf ganz wunderbare Weise. Auch ich gehe eines Tages nicht ganz. Etwas von mir bleibt und wird in meinen Kindern Maike Katharina Krug geb. Stubbe und Lisa Veronika Stubbe sowie meinen Enkelkindern „Sophie Krug“ und „Noah Krug“ weiterleben. Für sie habe ich mich auf diese spannende und zugleich sehr emotionale Zeitreise gemacht, um zu erforschen wer ich bin und woher ich komme. Ich möchte, dass meine Nachkommen über diese Website erfahren wo ihre Wurzeln sind. Gleichzeitig verbinde ich mit dieser Seite das „Wir Gefühl“ von Familie. Ich habe auf ganz wundervolle Weise erfahren dürfen was es bedeutet Familie zu sein. Wenn ich heute ins Emsland fahre treffe ich dort auf Familie. Man sagt immer „Blut ist dicker, als Wasser“! oder auch „Eigen Blut geht vor“ Aber was bedeutet das? Die Redewendung wird im Volksmund verwendet, wenn sich (Bluts-)Verwandte deutlich stärker miteinander verbunden fühlen als mit angeheirateten Familienmitgliedern oder Freunden. Daher genießen erstere immer den Vorrang und sind wichtiger als alle anderen Bekannten. In der Familie darfst du sein, so wie du bist.
In ihrem Lied „Irgendwas bleibt“ sing Stefanie Kloß von Silbermond die Zeile: „Gib mir was, irgendwas, das bleibt!“ Ich gebe meiner Familie diese Seite und diese Geschichte. So wünsche ich mir, dass meine Enkelkinder eines Tages auf dieser Seite lesen damit „irgendwas bleibt“.
Generation 0
Thomas Stubbe, geb. 07.07. 1965 in Oberwesel/Rhein, verheiratet mit Ulrike Reinhard, gesch. Stubbe, geb. Kurz vom 18.08.1988 standesamtliche Trauung Schneeberg im Odenwald, kirchliche Trauung 20.08.1988 in Sankt Nikolaus zu Bacharach am Rhein, geschieden am 20.08.2011, zwei Kinder.
Generation -1 Kinder
-1a. Maike Katharina Krug geb. Stubbe, geb. 04.11. 1990 in Miltenberg, ev. getauft in Sankt Oswald zu Manubach, übergetreten 05.03.1998 r.k. verheiratet mit Rene‘ Krug, Kirchzell im Odenwald, 2 Kinder, studierte an der Universität Freiburg mit dem Abschluss „Bachelor of Science-BS“. Aktuell beschäftigt bei der Hartig Fertigungstechnik als Kauffrau für Büromenagement.
-1b. Lisa Veronika Stubbe, geb. 09.04. 1993 in Miltenberg, ev. getauft in Sankt Oswald zu Manubach. übergetreten 05.03.1998 r.k.studierte an der Hochschule für den Öffentlichen Dienst in Starnberg/Bayern und dem Landgericht Aschaffenburg/Bayern, mit dem Abschluss „Diplom „Diplom-Rechtspfleger/in (FH)” als akademischer Grad. Aktuell arbeitet sie am Amtsgericht in Miltenberg/Bayern.
Du hättest nicht gelernt
Fahrrad zu fahren,
wenn dich nicht jemand,
dem du vertraust,
losgelassen hätte.
Generation -2 Enkelkinder
-2a. Sophie Krug geb. 07.02. 2022
-2b. Noah Krug geb. 25.10. 2023

Generation I Eltern

Mein Vater
Johann Bernhard Stubbe war der Erstgeborene seines Vaters Johann Stubbe. Einem einfacher Landwirt aus dem Emsland. Seine Kindheit war geprägt von Verzicht. Er wollte es für seine Kinder einmal besser haben. Dafür arbeitete er hart. Er war sehr sparsam, bis hin zum Geiz. Es gab für uns nur das nötigste. Er baute ein Haus für seine Familie und lebte immer in der Sorge das es nicht reichen könnte. Die Ferien verbrachte ich bei meinen Großeltern in Münster und im Emsland. Da mein Opa mütterlicherseits früh starb blieb mir nur mein Opa Rhede. Er war ein sehr ruhiger und besonnener Mann. Ein typischer Emsländer. Nach dem Motto: »Sabbel nich, dat geit!«Wenn er sprach, musste ich immer sehr genau hinhören den sein Platt war nur schwer verständlich. Aber ich liebte und verehrte ihn. Er war für mich ein ganz besonderer Mensch.
Hochzeit meiner Eltern Dorothea und Johann Stubbe
Meine Eltern heirateten am 2.5. 1962 in Bingen am Rhein. Meine Mama, Dorothea Maria Auguste Stubbe geb. Kövener stammt aus Münster in Westfalen. Kennengelernt haben sich meine Eltern, da mein Vater, gelernter Schneider, durch seine Gesellenjahre (Wanderjahre) nach Münster kam und dort in einer Schneiderei arbeitete in der meine Mama tätig war. Auch Mama ist Schneiderin. Dort lernte man sich kennen und lieben, beim Reinfall in die Werse. Mein Vater zog weiter nach Bingen wo er eine sehr gute Anstellung fand. Meine Mama zog der Liebe wegen nach. So kam die Familie Stubbe aus dem Emsland ins Mittelrheintal, in das Tal der Loreley. Die Liebe und die Sehnsucht zum Emsland hörte jedoch nie auf.

Johann Stubbe & Johann Stubbe / Vater und Sohn. Traditionell ging der Name des Vaters oder Großvaters an den Erstgeborenen über.

Generation II Großeltern

Oma & Opa Stubbe

Opa Johann Stubbe.
Opa wurde am 17.01. 1914 um 23:30 Uhr in Rhederfeld als erstes Kind geboren. Seine Eltern waren Bernard Stubbe und seine Frau Gesina Stubbe geb. Janssen.
Er war ein sehr ruhiger Mann, geprägt von den schrecklichen Ereignissen durch Krieg und Gefangenschaft. Eine Kugel im Körper begleitete ihn den Rest seines Lebens genau wie sein Glasauge. Aber von vorne:
Mein Opa war der zweite Mann meiner Oma Veronika. Der Erste Mann meiner Oma kam durch einen tragischen Unfall in der Landwirtschaft ums Leben und hinterließ einen kleinen Bauernhof, eine Witwe und drei Kinder.
- Angela Lübken geb. Schade verw. Roskam
- Anna/Anni Specker geb.Schade
- Maria Geiger geb. Schade
Mein Großvater wurde damals von der Gemeinde zu meiner Oma auf den Hof geschickt um ihr zu helfen. Daraus wurde Liebe, tiefe Liebe. So blieb Opa und heiratete Oma am 4.11. 1935 in Rhede Ems.
Aus der Ehe gingen 4 weitere Kinder hervor.
- Johann Bernhard Stubbe (Papa) geb.03.06.1936
- Bernhard Stubbe 1938
- Elisabeth Freericks geb. Stubbe geb. 7.1. 1940 Hochzeit 19.04.1961 (Trauzeugin von Papa)
- Heinz (Heini) Stubbe
Opa Johann starb am 19.06. 1993 in Papenburg und wurde in Rhede beigesetzt.
Als mein Großvater zum Militär eingezogen wurde blieb eine Großfamilie ohne den Vater zurück. Die Kriegsjahre waren für ihn eine lange und schlimme Zeit. Erst nahm er am Frankreich-Feldzug teil und im weiteren Kriegsverlauf am Russland-Feldzug.
Er überlebte den Kessel von Stalingrad ebenso wie den Kessel von Minsk. Dort konnte er sich mit wenigen hundert Mann retten als die komplette Heeresgruppe Mitte dem Krieg zum Opfer fiel oder in Gefangenschaft geriet. Erst am Weichselbogen gab es keinen Ausweg mehr und er geriet dort in Kriegsgefangenschaft der Polen und wurde in ein Lager in Schlesien verbracht. Die Polen hatten schon nichts, für die Kriegsgefangenen gab es gar nichts. Die Zeit in Gefangenschaft muss für ihn fast noch schlimmer gewesen sein als der Krieg selbst. Jeden Tag verhungerten oder erfroren unzählige Kammeraden um ihn herum. Sie mussten in den Gruben Schlesiens hart arbeiten, trotz Mangelernährung. Wer nicht mehr konnte, der starb. Sein Überleben verdankt Opa seinem Glauben an Gott und dem Wohlwollen einer Ärztin die ihn als Blind für arbeitsunfähig befand und ihn nach Hause schickte. Ein Auge war tatsächlich schon blind, das zweite konnte später in Hamburg gerettet werden. Erzählt hat Opa selbst nur sehr wenig davon. Das meiste habe ich erst nach einer Recherche über das Bundesarchiv und den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuz erfahren. So konnte ich auch Opas Weg im Krieg in groben Zügen nachzeichnen. Opa war kein Nazi. Diese Erkenntnis war für mich sehr wichtig. Als meine Oma verstarb war mein Opa gebrochen. Er hatte keinen Lebensmut mehr und folgte ihr nach kurzer Zeit nach, so wie er es ihr am Grabe versprochen hatte.
Oma Veronika:

Meine Oma war 13 Jahre älter als Opa. Sie wurde am 10.12.1901 in Borsum, heute ein Ortsteil von Rhede, geboren als Veronika Santen. Sie heiratete in erster Ehe den Herr Schade. Dieser verstarb früh durch einen tragischen Unfall mit einer Dreschmaschine in der Landwirtschaft und sie verwitwete. Meine Oma verstarb am 10.11. 1992 in Papenburg und wurde in Rhede bestattet. Am Grabe meiner Oma versprach ihr mein Opa: „Ich komme bald nach“!
Generation III Urgroßeltern
Uropa Bernard Stubbe (Opa Spitze):
Uropa war Kolonist und Landwirt in Rhederfeld. Geboren 19.5. 1887 um 12 Uhr, heiratete er, die am 6.7. 1883 um 11 Uhr geborene Gesina Janssen 7.5. 1913 in Rhederfeld. Ihr Vater Johann Heinrich Janssen. Diese verstarb 28.05. 1919 an Schwindsucht, bestattet am 31.05.1919 in Rhede, und er heiratete die Schwester. Die 2. Frau Elisabeth Luzia Stubbe geb. Janssen. Geb. 17.06. 1891 getraut am 2.5. 1923.
Mein Uropa war von Beruf noch Kolonist. Das war die Berufsbezeichnung für ein Mitglied einer von der Regierung unterstützten Gruppe von Menschen, die sich in einem neuen Land oder einer neuen Region niederlässt, das Land erschließt und bewohnbar und urbar macht. Ein Kolonist kann auch als Siedler bezeichnet werden, also als jemand, der dabei hilft, eine Siedlung in einem neuen Land zu gründen. (Wikipedia)
Generation I V Ururgroßeltern
Ur-Uropa Hermann Stubbe:
Kolonist, geb. 18. September 1842 in Neurhede, gestorben 15. Juni 1920. Kirchliche Trauung (1) mit 27 Jahren am 03.05.1870 in Rhede mit Helena Pott, 28 Jahre alt, geboren am 26.04.1842 in Neurhede (Religion: r.K.). kirchliche Trauung (2) mit 28 Jahren am 02.05.1871 in Rhede mit Maria Stubbe geb. Geiger. geb. 14. Juni 1846 in Neurhede, gest. 29. Mai 1931. Bereits sie lebten in Rhederfeld bei Rhede im Emsland als Kolonisten und Neubauer.
Quelle: https://gedbas.genealogy.net/person/show/1439515316
Generation V Alteltern
Ur-Ur-Uropa Gerhard Stubbe:
Geb. 19.02.1791 in Dersum, Taufe 20.02.1791, Tod 2.04.1852 an Schwindsucht, in Neurhede, beerdigt am 5.04.1852 Rhede Ems. Beruf Kolonist. Verheiratet mit Phenenna Helena Stubbe geb. Stevens, geb. 1799, gestorben 15. August 1871 Neurhede, beerdigt 18. August 1871 Rhede Ems. Das Paar hatte 3 Kinder. Stefan, Hermann und Anna.
Quelle: https://gedbas.genealogy.net/person/show/1439515313
Generation V I Altgroßeltern
Ur-Ur-Ur-Uropa Hermann Heinrich Stubbe (Gerdes):
geboren in Dersum,Taufe 3. Februar 1760 in Steinbild, Hochzeit 23. November 1784, gestorben 23. Juni 1830, beerdigt 26. Mai 1830 Dersum. Beruf Heuermann. Verheiratet mit Anna Margaretha Ahrens, das Paar hatte 6 Kinder: Hermann, Anna Margaretha, Gerhard, Maria-Thekla, Margaretha, Bernhard.
Quelle: https://gedbas.genealogy.net/person/show/1439515318
Generation VII Alturgroßeltern
Ur-Ur-Ur-Ur-Uropa Hermann Gerdes (genannt Stubbe):
Kleidermacher u. Heuermann wurde geboren am 6. Dezember 1712 – Wesuwe, Haren (Ems), verstorben am 6. September 1787 – Dersum, Landkreis Emsland, bestattet in Steinbild, verheiratet mit Anna Stubben (Anna Adelheids -Anna Stübbe)getauft am 30. September 1716, gestorben 1784 Hochzeit am 14. November 1741 in Steinbild, gestorben am 27.04.1784 in Dersum, bestattet in Steinbild, das 7. Kind war Hermann Heinrich Stubbe geb. 3.Februar 1760 in Dersum, Sie hatten 7 Kinder.
siehe hierzu: Hofnamensitte im Emsland
Hermann Gerdes stammt ab von Bernardus Wilken, geboren am 23. Dezember 1668 Altharen und Catharina Wolbers, geb. 1679.
Bernardus Wilken stammt ab von Gerhardus-Gerdt-Gert Wilken
geb. 1635-1669 und Anglia Kuper geb. 1640.
Gerhardus-Gerdt-Gert Wilken geboren (1635) in Altharen (Religion: r.K.), gestorben am 02.05.1669 in Altharen, bestattet in Wesuwe , wohnt in Stegens Leibzucht,
Kirchliche Trauung am 25.07.1663 in Wesuwe mit Angelina Kuper, geboren um 1637 in Wesuwe-Brook (Religion: r.K.)
Gert Wilken wiederrum stammt ab von Otten Wilke 1600-1637 und Anglia – Angela zur Stegen geboren um 1600 (Religion: r.K.), gestorben am 16.01.1638 in Altharen, bestattet in Wesuwe.
Kirchliche Trauung vor 1624 mit Angela zur Stegen (Steggen)(thor Stegge), geboren um 1600 in Altharen (Religion: ev.), gestorben 1664 in Altharen, bestattet in Wesuwe. Vater: Hermann THOR STEGGE geb. etwa 1570 Tod nach 1606, sein Vater Bernd TOR STEGE geb. etwa 1535, Tod nach 1568, sein Vater Johan TOR STEGE, geb. etwa 1500, Tod nach 1557, sein Vater Leffert TOR STEGE geb. etwa 1470, Tod nach 1499, sein Vater TOR STEGE geb. etwa 1440
siehe Namenstradition
Quelle: https://gedbas.genealogy.net/person/show/1439452462
Quelle: https://www.genealogieonline.nl/de/the-dutch-connection/I32129.php#tab-directe-familie
Anna Adelheid Stubben
war die Tochter von
Quelle: https://gw.geneanet.org/dutchconnection?n=stubbe&oc=&p=anna+adelheidis+anna
Generation V III Obereltern
Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Uropa Bernhard (Berendt) Stubbe (Stübbe:
geb Groß-Fullen, getauft (r.K.) am 30.09.1685 in Meppen, verheiratet mit Margaretha Brandt(Grete/Greetje), geboren um 1690 in Dersum, kirchliche Trauung mit 29 Jahren am 29.09.1715 in Steinbild.
Quelle: https://www.stamboomonderzoek.com/thedutchconnection/getperson.php?personID=I84708
Quelle: https://www.genealogieonline.nl/de/the-dutch-connection/I84708.php#tab-directe-familie
Generation IX Obergroßeltern
Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Uropa Heinrich Stubbe:
geboren um 1640 in Groß-Fullen Religion: r.K. kirchliche Trauung vor 1669 mit Anna Stubbe geborene N. Aus der Ehe gingen 7 Kinder hervor. Bernhard war der 6.geborene.
Generation X Oberurgroßeltern
Ur Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Uropa Heinrich Stubben (Stubbe):
geboren um 1607 in Groß-Fullen (Religion: r.K.), gestorben nach 1652 in Groß-Fullen, urk. erwähnt 1628-1652, er hatte 1 Kind
Generation X I Stammeltern
Ur Ur Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Uropa Hermann Stubben:
Beerbter, geboren um 1575 in Groß-Fullen (Religion: ev.), gestorben nach 1652 in Groß-Fullen, urk. erwähnt 1628-1652, er hatte 4 Kinder.
Generation X II Stammgroßeltern
Ur Ur Ur Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Uropa Hermann Stubben:
Beerbter, geboren um 1545 in Groß-Fullen (Religion: ev.), gestorben nach 1606 in Groß-Fullen, urk. 1568-1606, 1606 zahlt Johann Hagen aus Fullen 5 Rtl. Strafe, weil er „hatt Stubben Herman einen meßhaken (Mistgabel) uffm Leibe entzwey geschlagenn“

Generation X III Stammurgroßeltern
Ur Ur Ur Ur Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Uropa Heinrich Stubben:
Beerbter, geboren um 1515 in Groß-Fullen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Groß-Fullen, urk. 1567-1568, Verheiratet mit Talcke Stubbe geb. N. (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Groß-Fullen, urk. 1568.
Generation X I V Ahneneltern
Ur Ur Ur Ur Ur Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Uropa Hermann Stubben:
Beerbter, geboren um 1485 in Groß-Fullen (Religion: r.K.), gestorben nach 1551 in Groß-Fullen, urk. 1499-1551,

Hausmarke Stubbe Tafeln XIII — XVI. Lübsche Sammlung.
zur Erklärung: Eine Haus- oder Hofmarke ist das älteste persönliche Zeichen einer Familie. Sie waren als
Besitzzeichen bis ins 18. Jahrhundert hinein üblich und „ersetzten“ oft die Unterschrift bei
Analphabeten bzw. wurden auch zusätzlich zur Unterschrift aufgeführt. Man findet bzw. fand sie auf
bäuerlichen Gerätschaften, auf Balken oder Steinen des Hauses, Kirchenbänken und Grabsteinen,
Truhen und Schränken sowie auf dem Vieh. Oft findet man sie als Unterschrift unter Testamenten,
Eheverträgen und Schuldverschreibungen. Manchmal wurden sogar Maueranker und Tore in der
Form hergestellt. ([Hausmarke] mein mitt eigener hand gezogenes merck). Was nützt nun die Kenntnis der Hausmarke bei der Familienforschung? Idealerweise, und dies kam
oft vor, wurde die Hausmarke als Symbol der Individualität auf Söhne und Töchter vererbt. Diese
behielten die vererbte Hausmarke entweder unverändert bei oder variierten sie durch Hinzufügen oder
Weglassen von einzelnen Strichen bzw. Elementen.
308. 309. Hermann und Hans (Johann) Stubbe(n), Brüder, 1498.

Quelle: http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/hausmarke.htm
Generation X V Ahnengroßeltern
Ur Ur Ur Ur Ur Ur Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Uropa Gerd Stubben:
Beerbter, geboren um 1450 in Groß-Fullen (Religion: r.K.), gestorben nach 1527 in Groß-Fullen, urk. erwähnt 1499-1527, 1517 u. 1527 in der Amtsrechnung als Zahler von Pachtgeld
verheiratet mit N N (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Groß-Fullen, urk. 1499
Aus dieser Ehe:
- Johann, geboren um 1480 in Groß-Fullen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499, urk. 1499.
- Bernd, geboren um 1482 in Groß-Fullen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499, urk. 1499.
- Hermann (Stubben)
| Stubben 1) | Haus-Nr. 6 | Vollerbe 1 | Schaftrift 2 | Heuermannsberechtigung |
1) Der Hof lag auf dem jetzt freien Grundstück zwischen Fühner und dem Hof Benner, also auf dem alten Schulplatz
Quelle: .https://www.emslage.de/verein/geschichte_mark.html
Quelle: https://berndjosefjansen.de/stubbe/stubbe-frm3.htm
Generation I Eltern
Meine Mama,
Dorothea Maria Auguste Stubbe geb. Kövener geb. 22.06.1936 im Grünen Grund in Münster Westfalen, aufgewachsen Hammerstraße in Münster Westfalen

Sie war das 3. Kind von Oma und Opa Münster.
Generation II Großeltern
Opa Heinrich Maria Kövener geb. 25.6. 1901 Münster Bohlweg, dort hatte mein Urgroßvater eine Schuhmacherei – gest. 25.3. 1977 in Münster Westfalen
Opa Münster im Krieg

Opa war vom 15.08.1941 bis 11. 1944 in Russland (Ukraine – Kiew) als Bahnpolizist im Dienst der Deutschen Reichsbahn.

Als Mitarbeiter der Deutschen Reichsbahn wurde er zwangsweise in die NSDAP übernommen obwohl er als Katholik der Zentrumspartei zusprach. Die Reichsbahn wurde genau wie die Polizei dem Reichsverkehrsministerium unterstellt, Die Bahnpolizei ist eine besondere Polizeibehörde, die im Bereich der Eisenbahn für die Sicherheit der Reisenden und der Bahnanlagen sowie des Schienenverkehrs zuständig ist, ab 1936 außerdem Weisungen des Reichsführers SS unterworfen. Ab 1938 konnte die Bahnpolizei als Sonderpolizei bedarfsweise Dienststellen der Ordnungspolizei bzw. der Wehrmacht unterstellt werden; der Streifendienst wurde in „Bahnschutzpolizei“ umbenannt. Die Bahnpolizei wurde bei Kriegsende von den Alliierten zunächst aufgelöst. Zur Sicherung des militärischen Nachschubs und der Versorgung der Bevölkerung beschloss jedoch der Alliierte Kontrollrat am 10. Mai 1946 die Wiederaufstellung einer ordnungsgemäßen Bahnpolizeiorganisation in allen Besatzungszonen.Im Rahmen des „Otto Programms“ wurden 70.000 Mann aus Eisenbahntruppen, Bauformationen des Heeres, der Organisation Todt und polnischen Baufirmen mobilisiert um den „Aufbau Ost“ umzusetzen für den Aufmarsch im Krieg gegen Russland. Unter ihnen war auch mein Opa.

Er wurde 1941 nach Russland beordert zur Sicherung der Bahnanlagen. Er kehrte 1944 gesund aus dem Krieg zurück und musste auf Grund einer zwischenzeitlichen NSDAP Zugehörigkeit an einer Überprüfung auf Entnazifizierung teilnehmen. Dabei wurde jedoch zweifelsfrei festgestellt und beglaubigt das Opa kein Nazi war.
Oma Katharina Bernardine Kövener geb. Künne geb. 20.2. 1904 in Gelsenkirchen – gest. 14.2. 1994 in Münster



Aus der Ehe entstammen 5 Kinder.
- Margaretha Klara Johanna Schürenkamp geb. Kövener 7.4. 1930
- Gertrud Josefine Lohoff geb. Kövener 22.3. 1931
- Dorothea Maria Auguste Stubbe geb. Kövener 22.6. 1936
- Peter Johannes Anna Kövener 29.6. 1944
- Maria Margarethe Josefine Huch geb. Kövener 12.9. 1946
Mein Opa Münster hatte 2 Geschwister
- Johannes (Hans) Kövener geb. 2.2. 1899 Schuhmacher Bohlweg Münster
- Anna Auguste Kösters geb. Kövener geb. 26.08. 1909
Generation III Urgroßeltern:
Johann Heinrich Kövener geb.22.01. 1870 in Ostbevern,getauft 23.01. 1870, verheiratet 19.04. 1898 Münster Lamberti mit
Gertrud Kövener geb. Wittenbrink geb. 06.12. 1875 Milte Warendorf

Generation I V Ururgroßeltern:
Ur Urgroßeltern Johann Bernard Kövener 17.10. 1826 in Ostbevern, getauft 18.10. 1826, verheiratet mit Anna Maria Clara Kövener geb. Karregarn, geb. 29.08. 1833 Westbevern, geheiratet am 24.05. 1854 in Ostbevern. Verstorben 13.02. 1894 in Ostbevern
Generation V Alteltern
Ur Ur Urgroßeltern Joan Bernhard Kövener geb. 12.07. 1804 gest. 09.03. 1883 und Anna Maria Elisabeth Kövener geb. Otto geb. 02.11. 1796, gest. 07.06. 1840
Generation V I Altgroßeltern
Ur Ur Ur Urgroßeltern Hermann Heinrich Lempe aus Glandorf geb. 05.11. 1760, gest. 11.10. 1827, verheiratet mit Maria Catharina Kövener geb. 05.02. 1768, gest. 06.12. 1818, ⚭ 24.10.1797 in Ostbevern
Generation V II Alturgroßeltern
Johann Adolph Kövener geb. 21.09. 1742, †30.05.1812 in Ostbevern Verh. mit Anna Maria Elisabeth Reckmann 20.09. 1738, gest. 23.11.1828
Generation V III
Georg Kövener geb. 09.07. 1701, † 29.04. 1778, 1. ⚭ Anna Vennemann 28.04.1729 in Ostbevern, 2.⚭ Catharina Baumjahannn 30.09.1733 in Ostbevern,
Generation I X
Heinrich Haselhorst (genannt Kövener) geb. ca. 1668, gestorben 13.08.1735 in Ostbevern und Elisabeth Ossegge ⚭ 13.11.1693 in Ostbevern (Kinder tragen Kövener als Name)
Quelle: https://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=ostbevern&ID=I15017&lang=de
Die Stunde Null von Meschede:
Ein Rauschen, es schwillt an, pfeift, schreit, hetzt, tobt, jagt und brandet. Die Erde bebt und die Menschen mit ihr. — Die Hölle — Alles ist rot und schwarz und gelb und weiß, ein tobendes Feuermeer, das fließt und fließt.
Feuerhölle von Meschede

Pfarrer i. R. Franz Josef Grumpe, damals Vikar an der Pfarrkirche St. Walburga schreibt:„Da gab es Minuten, wo einem der Verstand stillstand. Alle Wände brannten. Das Feuer floss von oben nach unten Wände und Treppen hinunter. Die Flammen entfachten einen Wirbelwind. Das Feuer raste waagerecht an den Häuserfronten von Steinstraße und Mittelgasse entlang. Männer rasten wie die wilden in Todesangst durch die Straßen. Ein weiterer Augenzeuge schreibt in sein Tagebuch: „Seit halb drei tobt der schaurige Feuertanz ununterbrochen. Von apokalyptischen Reitern gejagt sind die Mescheder eingekesselt, gefangen. Nur die Toten spüren es nicht mehr. Sie gingen rasch“. „Schwarze Geisterfi nger streckten sich aus dem Himmel. Ein unheimliches Rauschen treibt uns in den Keller. Die Erde bebt, trommelt, tobt. Und dann Stille. Die Überlebenden laufen hinaus. Von der Stadt sehen sie nichts. Das Tal gleicht einem Meer von Rauch“. — Meschede ist nicht mehr. Dort im Tal, – unter diesem Feuerberg, unter diesem ungeheuren Rauchpilz kann kein Leben mehr existieren.“ In dieser Hölle kamen meine Uroma, meine Großtante und einige weitere Familienmitglieder zu Tode. Sie waren erst kurz vorher aus Münster nach Meschede evakuiert worden.
Mein Uropa mütterlicherseits war Josef Künne
meine Geschwister:
- Hans Peter Stubbe 19.9. 1963
- Thomas Stubbe 7.7. 1965 Verh. 18.8. 1988 gesch. 20.8. 2011
- Martin Stubbe 2.10. 1966 (Zwillinge)
- Susanne Schantor geb. Stubbe 2.10. 1966 (Zwillinge)

meine Kinder:
- Maike Katharina Krug geb. Stubbe geb. 04.11. 1990
- Lisa Veronike Stubbe geb. 9.4. 1993

meine Enkelkinder:
- Sophie Krug geb. 7.2. 2022
- Noah Krug geb. 25.10. 2023
Epilog
Der Verlust meine eigenen, direkten Familie auch die Trennung von meiner Frau hat mir gezeigt wie wichtig Familie ist. Es hat mich gelehrt, wie wichtig es für mich war, dass meine Eltern und Geschwister zu mir standen und mich nie verurteilt haben. All das hat mein Leben nachhaltig beeinflusst. Nun, am Schluß dieser Geschichte ist mein Leben noch nicht am Ende. 60 Jahre bin ich nun fast und ich habe mir vorgenommen so lange durchzuhalten bis ich meine Enkelkinder habe sehen und kennen lernen können. Das kann noch ein beschwerlicher Weg werden. Bis dahin habe ich mir vorgenommen nach vorne zu schauen. Neugierig auf das, was mir mein Leben noch zu bieten hat.
